Essbare Natur

Am Mittwoch den 01.05. lud die Pfadfinderschaft Chemnitz die Stämme aus Kändler und dem Lutherviertel in den Stärkerwald ein, um die essbare Natur zu erkunden. Expertengruppen, zusammengesetzt aus Pfadfindern aller Stämme, Eltern und Betreuern, bekamen Suchaufträge und fertigten aus den gefundenen Kräutern Speisen an. Es entstand eine Vielfalt von Spezialitäten von Kräuterbutter, über Bratlinge, Kräutertee und -quark, zu Buchenblättersalat und Brennnesselchips, die von allen verspeist wurde.

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Osterfahrt in die Sächsische Schweiz – eine Schlitterfahrt

Am 03.04. starteten wir 9 Uhr am Hauptbahnhof in Chemnitz Richtung Dresden HBF, um von dort weiter nach Rathen zu fahren. Dort setzten wir mit der Fähre über, liefen ins Polenztal und durch den Bärengarten nach Hohnstein. Ohne Ausnahme waren alle Wege entweder von vielen Forstfahrzeugen, Wanderschuhen oder wiedergefrorenem Tauwasser zu Spiegelbahnen poliert. Besonders die anfangs voll gepackten Rucksäcke brachten zahlreiche Teilnehmer und Betreuer aus dem Gleichgewicht, und mancher Meter wurde auf allen Vieren zurückgelegt. Nach einem Mittagessen in unserem kleinen, aber durchaus feinen und holzbeheiztem Ferienhaus am Waldrand, startete ein Teil der Gruppe, um die Einkaufsmöglichkeiten, der Andere die Plätze zur Tierbeobachtung zu erkunden. Nach dem gemeinsamen Abendbrot machten sich zwei kleine Gruppen auf um vom Hochsitz aus Tiere zu beobachten, was leider erfolglos blieb.

Am nächsten Tag starteten wir nach einem kräftigen Frühstück zu einer Runde durch die nähere Umgebung. Bereits am Tag zuvor beeindruckten uns die riesigen Eiszapfen und-brocken auf, die sich selbst an den kleinsten Rinnsalen gebildet hatten. Das war aber nichts im Vergleich zu dem vier Meter hohen Eiszylinder, den wir in der Gautschgrotte fanden. Unser Weg führte uns weiter durch einen der Saugründe zum Brand, wo wir zwar nicht weit gucken konnten, weil auch am zweiten Tag kein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke drang, es aber immerhin eine Schaukel gab. Zurück im Ferienhaus machte sich diesmal der Teil der Gruppe auf, der am Vortag zu Hause geblieben ist, um sein Glück bei der Tierbeobachtung zu versuchen. Aber auch hier sprang nicht mehr als ein Hase heraus.

Unser letzter Tag begann mit Frühstück und danach dem Packen der Sachen und dem Säubern der Hütte. Nach einem großflächigen Geländespiel, bei dem auch unser neues Spektiv zum Einsatz kam, liefen wir zurück ins Polenztal und von dort nach Porschdorf und weiter nach Bad Schandau , von wo die Rückfahrt nach Chemnitz begann.

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Programmplanung

Das Programm für das nächste halbe Jahr wurde in den Ferien fertiggestellt. Ihr findet es hier.

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Winterfahrt Auf Den Darß – Die Quarkfahrt

In der letzten Ferienwoche begab sich eine ziemlich kleine Gruppe der Pfadfinderschaft auf den Darß zu einer Winterfahrt. Der Montag war geprägt vom Zugfahren und 200 Rehen, die wir auf den schneebedeckten Feldern auf unserem Weg nach Norden sahen. Erst als die Dunkelheit bereits einbrach, kamen wir in Born an, wo unser Ferienhaus auf uns wartete.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus Richtung Weststrand, dem wir dann gen Norden folgten, wo uns der erste Seeadler begrüßte. Doch der kalte Wind an diesem grauen Tag kühlte uns aus, sodass wir nach wenigen Kilometern den Rückweg durch den Wald angingen. Im Ferienhaus angekommen, gab es den Früchtequark, der auch die folgenden Tage so fest zu uns gehörte wie die Kluft. Der Versuch am Bodden zu angeln, schlug wegen der Eisdecke leider fehl, und so gab es ein fischloses Abendessen.

Wie die ersten, begrüßte uns auch dieser Morgen mit grauem Himmel. Nach dem obligatorischen Müslifrühstück fuhren wir nach Prerow, von wo aus wir uns den Nordstrand erfolglos nach Bernstein absuchend dem Darßer Ort näherten. Statt altes Harz zu finden, beobachteten wir Sanderlinge, wie sie bei der Nahrungssuche in der Brandung tippelten. Am ersten Aussichtsturm stieß Johannes, der wiederum erfolglos versucht hatte im Hafen von Prerow zu angeln, zu uns. Die versprochene Vogelvielfalt begegnete uns bei unserer Runde um die Inselspitze zum Leuchtturm leider nicht, dafür ein Hirsch und viele Wildschweinspuren. Von Prerow aus, ging es mit dem Bus wieder Richtung Born, der Früchtequark wartete.

Manche werden uns verrückt nennen, doch vom ersten Hirsch angefixed, standen wir trotz Ferien 05:30 Uhr auf, um pünktlich zum Sonnenaufgang an einer der vielen Lichtungen im Darßer Forst zu sein und noch mehr Tiere zu sehen. Und auf unserem Weg durch den Wald begegneten uns tatsächlich zwei dreier Grüppechen und ein großes Rudel von ungefähr 15 Tieren. Doch auch das wurde noch getoppt, als wir auf einmal eine frische Dachsfährte sahen, die unseren Weg kreuzte. Eine Minute später war der kleine schwarze, tappende Punkt im Wald entdeckt. Ein Dachs, der sich seines Weges nicht von uns stören ließ. Am Abend des selben Tages gingen wir gleich nochmal nach draußen. Wir bestiegen einen Hochsitz mit gutem Blick über eine Lichtung. Und siehe da: In der Dämmerung kam erneut ein Hirschrudel mit zwölf Tieren in 100 Metern an uns vorbeispaziert. Und auch der Seeadler ließ sich nicht zweimal bitten, nochmal vorbeizukommen.

An unserem letzten Tag vor der Heimreise, erkundeten wir den Bodden, wo uns drei Füchse und zwei Seeadler beehrten, bevor wir wider an den Weststrand gelangten. Und hier waren die uns versprochenen Vögel. Nicht nur alle Arten von Möwen, auch Prachtaucher und Mittelsäger. Auf dem Weg zum Bus liefen wir durch einen von Wildschweinfährten durchzogenen, aber bis auf die Rufe des Schwarzspechts leeren Birkenwald. Nach dem Quark reinigten wir die Wohnung und gingen zum letztem Mal auf dieser Fahrt ins Bett.

Um sechs startete unser allerletzter Tag und nach einer weiteren scheinbar ewigen Zugfahrt und sogar 300 Rehen, kamen wir am frühen Abend wohlbehalten wieder in Chemnitz an.

Grau Erdkröte Sanderling Die Gruppe II Tierbeobachtung Hirschrudel Boddenläufer Dachsfährte

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Gruppenstunde – draußen

Nachdem die Pfadfinder sich  in der ersten Hälfte des Winters zur Genüge mit Ausrüstung beschäftigt hatten,  beginnen sie nun die Ursprünge des Pfadfindens und den Gründer der Pfadfinder (Robert Baden-Powell) zu verfolgen. Bei winterlichen Temperaturen liegen momentan zwar ein paar Zentimeter Schnee, aber das beeindruckt die Pfadfinder keineswegs. Wir waren die ganze Gruppenstunde draußen.

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Winterwochenende im Erzgebirge

Am vergangenen Wochenende hieß es für einige Pfadfinder „auf ins Erzgebirge“ – nur leider ohne erhofften Schnee, sondern vielmehr mit Nebel und Regen. Dies konnte uns die Laune allerdings nicht vermiesen. Wir waren auch nicht allein unterwegs – wir wurden von Pfadfindern zweier weiterer Stämme begleitet, zum einen dem VCP-Stamm aus Kändler/Limbach-Oberfrohna „Heinrich von Berlepsch“ und zum anderen den Kings Scouts aus Chemnitz, sodass sich 50 Pfadfinder auf die Reise begaben:

Mit dem Bus fuhren wir am Samstag von Kändler nach Königswalde, wo wir unser Lager im Gemeindehaus aufschlagen durften. Es folgte ein Haijk, bei welchem es v.a. darum ging die Umgebung in all ihren Details wahrzunehmen, zuvor aufgenommene Bilder der Strecke zuordnen zu können und so schnell bzw. trocken wie möglich wieder im Lager anzukommen. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten sich die verschiedenen Sippen an die Zubereitung eines königlichen 5-Gänge-Menüs (passend zum Drei-Königs-Wochenende). Satt und zufrieden gestalteten wir zusammen einen gemütlichen Abend mit einigen Spielen, Sketchen und „Lagerfeuersongs“. Ein aufregender Tag ging zu Ende und wir verkrochen uns in die Schlafsäcke – noch eine Gute Nacht Geschichte und bald wurde es still. Am nächsten Morgen ging es ans Frühstücken und Zusammenpacken. Anschließend wurden wir eingeladen am Gottesdienst in der gegenüberliegenden Kirche teilzunehmen, welcher von den anderen Pfadfinderstämmen gestaltet wurde. Nach dem Mittagessen und einem kleinen Spaziergang durchs Dorf hieß es nun für alle auf nach Hause. Ein wunderschönes Wochenende ging zu Ende.

In diesem Sinne wollen wir uns noch einmal bei den Organisatoren dieser Fahrt insbesondere dem Stamm Heinrich von Berlepsch bedanken und freuen uns auf weitere gemeinsame Unternehmungen. Gut Pfad!

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Winterbeginn

Nachdem wir letzte Woche in der alljährlichen Stammesversammlung das Organisatorische geklärt haben, konnten die Wanderfalken sich diese Gruppenstunde, für die Winterzeit typisch, mit ihrer Ausrüstung beschäftigen (Während die Rotfuchs-Gruppenstunde ausgefallen ist). Fürs Erste standen Schlafsack, Isomatte und die Kunst sich gegenseitig in den Schnee zu schubsen im Vordergrund. In den nächsten Gruppenstunden wird dann nach und nach der Rest der Ausrüstung folgen.

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Herbstgruppenstunden

Konnten wir vor wenigen Wochen noch während den Gruppenstunden Fotos machen, hat die Zeitumstellung und der fortschreitende Herbst unsere Treffen inzwischen in völlige Dunkelheit verbannt. Einen kurzen Überblick über die Gruppenstunden soll Dunkelheit jedoch nicht verhindern. Die letzen Gruppenstunden drehten sich bei den Pfadfindern vor allem um Orientierung. So wurden fleißig Doppelschritte gezählt, Daumen gesprungen und Himmelsrichtungen bestimmt. Am letzten Donnerstag hatten die Wölflinge wieder einmal die Chance mit bei den ‚Großen‘ dabei zu sein und gemeinsam mit ihnen im Dunkeln den Pfad zu finden.

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Saisonbeginn

Fünf Gruppenstunden sind seit Beginn des Schuljahres bereits vergangen. Wie auch in den letzten sieben Jahren (die Pfadfinderschaft Chemnitz hatte am 2. September Geburtstag) gehört zur Grundausbildung eines Pfadfinders bei uns noch immer alles was mit Lagerbau zusammen hängt. Das war es, was die letzten Gruppenstunden der Wanderfalken und Rotfüchse ausgefüllt hat. Knotentraining, Tarpbautraining, Heringseinschlagtraining, Schnurtraining – eben alles was mit Lagerbau zusammenhängt. Manchmal ist die Begeisterung dabei groß, manchmal aber auch nicht.

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Großfahrt an die Märkische Spree

Am morgen des 26.08. starteten wir mit dem Zug von Chemnitz Hbf, um über Leipzig und Calau nach Halbe zu fahren. Von dort aus liefen wir nach Märkisch Buchholz, wo wir mit unseren Kanus in den Dahme-Umflutkanal einsetzten und von Sonne beschienen nach Groß Wasserburg paddelten.

Am nächsten Tag ging es von dort über den Neuendorfersee zum Biwakplatz nach Werder, wo Badelustige auf ihre Kosten kamen. Auf dem Weg dorthin führte uns unsere Paddelstrecke durch schmale Waldkanäle, gesäumt von Eisvögeln und Wildtierspuren, von Einheimischen auch „der Busch“ genannt.

Der dritte Tag sollte für einige Pfadfinder die Premiere der Kunst des Bootssteuerns werden, denn manche die noch nie zuvor ein Kanu gesteuert hatten konnten sich nun darin üben. Trotz der etwas zickzackigen Fahrtstrecke unserer Boote kamen wir nach 16 Kilometern am Campingplatz Glower See an, nachdem wir unterwegs von Vögeln, Keksen und dem guten Wetter immer wieder neu motiviert worden waren.

Von dort starteten wir zu einer sehr heißen und ruhigen 13-Kilometer-Etappe nach Beeskow, die von einem Fischadler aus nächster Nähe, einem Eisimbiss und einer Badepause unterbrochen wurde. Im hochmodernen Spreepark Beeskow wurde ein weiteres mal gebadet – diesmal gab es sogar eine Rutsche.

Der nächste Tag sollte die letzte Paddeletappe der Fahrt bereithalten und schon vor dem Mittag überraschte uns der erste Regen der Fahrt, der sich den Rest des Tages fortsetzte. Trotzdem fanden wir ein trockenes Plätzchen und als wir in Berkenbrück ankamen hatte unsere technische Unterstützung (in Person von Danny und Steffen) die Tarps schon errichtet. Nach dem Säubern und Verladen der Boote neigte sich auch dieser Tag dem Ende.

Am nächsten Tag liefen wir bei herrlichstem Regen zwei Stunden zur nächsten Bushaltestelle, um dann von Fürstenwalde über Berlin und Leipzig eine ungleich längere Rück- als Hinfahrt anzutreten. Am Abend des 31.08. wieder wohlbehalten in Chemnitz anzukommen.

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