Sommerfahrt 2015 – Havelquelltour

Nach sechs Stunden langer Zugfahrt kamen wir endlich in Wesenberg auf der Mecklenburgischen Seenplatte an. Von dort aus liefen wir zum nächsten Kanuverleih und fuhren schließlich zu zwölft mit unseren sechs Booten los. An diesem ersten Tag paddelten wir nur neun Kilometer über die Havel, den Woblitzsee und den großen Labussee, bis wir am Abend den ersten Campingplatz erreichten. Nachdem die Boote an Land lagen und das doppelte Tarp aufgebaut war, konnten wir endlich baden gehen und auch Linda erreichte uns von ihrer Reise. Zu Essen gab es Couscous mit Gemüse und Feta-Käse. Kurz nachdem wir uns in unsere Schlafsäcke gekuschelt haben (Michael musste in den wärmsten Sachen schlafen, die er hatte, da er seinen Schlafsack im Kanuverleih vergessen hatte), begann es sehr heftig zu regnen. So stark, dass wir Angst um das Tarp hatten.

Entgegen aller Erwartungen war das Tarp am nächsten Morgen aber sowohl innen als auch außen trocken. Und Tillmann kam von seiner 16 km langen Jogging-Runde wieder zurück, auf deren Weg er Michaels Schlafsack vom Kanuverleih mitbrachte. Wir packten unsere Sachen in unsere Tonnen, fuhren über den Useriner See und machten dort Mittags-Pause. Nach weiteren fünf Kilometern kamen wir am Hexenwäldchen, einem Campingplatz mit echter Nachtruhe, an. Nach einer strickten Einweisung durch einen der Platzwärter, konnten wir endlich unser Tarp aufbauen. Wir badeten, aßen Kartoffelbrei und fielen in einen tiefen Schlaf.

Am Dienstag war das High-Light eine 750 Meter lange Umtrage zwischen Pagel-See und Schultzen-See. An unserem dritten Campingplatz am Käbelick-See bauten wir OHNE Jonas und Tillmann ein KOMPLETT FREISTEHENDES Tarp auf. Die beiden waren zu dem Zeitpunkt einkaufen. Wir aßen Nudeln und gingen dann bald in unsere Schlafsäcke. Dieser Campingplatz war unser letzter. Allerdings mussten wir die Boote wieder zurück zum Kanuverleih bringen. Ergo mussten wir die ganze Strecke wieder zurück-paddeln. Also folgte eine Nacht im Hexenwäldchen und auf dem ersten/letzten Campingplatz. Am letzten Tag brachten wir die Boote zurück zum Verleih, machten uns auf den Weg zum Zug und erreichten halb acht den Chemnitzer Hauptbahnhof und freuten uns auf unsere weichen Betten.

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