Willkommen beim Wölflingswochenende (24. bis 26. Mai 2013)

Am Freitag machte sich die vierköpfige Wölflinsmeute der PfC gemeinsam mit einem Jungpfadfinder auf den Weg nach Niederfrohna – zum Glück halfen uns die Eltern dabei , diesen nicht zu Fuß mit dem vielen Gepäck zurücklegen zu müssen. An der Pfarrwiese in Niederfrohna angekommen wurde schnell das Tarp gespannt und sich direkt an die Zubereitung des Abendbrotes gemacht – Nudeln mit selbstgemachtem Pesto. Währenddessen erreichten uns nun auch die Wölflinge und Pfadfinder des Stammes Heinrich von Berlepsch (Kändler/Limbach-O.). Sie bauten Jurte und Kohte auf, kümmerten sich ums Lagerfeuer und gemütliche Sitzgelegenheiten ringsherum. Sattgegessen und zufrieden konnten wir die Stimmung am Lagerfeuer genießen. Schließlich, als die Dunkelheit anbrach, machten wir uns auf zu einem Fackelmarsch rund ums Dorf (völlig schweigsam). Auf einem Feld  wurden dann „Neupfadfinder bzw. – Wölflinge“ in einer Zeremonie in den Stammes Heinrich von Berlepsch aufgenommen und konnten sich, zurück im Lager, stolz und zufrieden in die Schlafsäcke huscheln.

Samstag. Es stand ein Hajik in Richtung Zwickauer Mulde auf dem Programm. Nach einem ausgiebigen Frühstück musste zuerst die richtige Wanderrichtung bestimmt werden – ein Kompass war dafür sehr hilfreich. Die richtige Richtung gefunden, ging es unterwegs immer wieder darum, verschiedene Aufgaben zu lösen, sowie nötige Zutaten für Mittag- bzw. Abendessen zu sammeln. Außerdem gab es jede Menge zu entdecken – von „Blattrollen“ über Schwalbenschwärme, bis hin zu Kaulquappen und Obstbäumen oder einfach nur Stockspielzeug und Hängebrücke. Da war für jeden was dabei. Den Pausenplatz endlich gefunden, musste die Meute ausschwärmen um Feuerholz zu suchen, sowie „Baustäbe“ für Dreibock und Tarp (da sich ein Regengebiet näherte). Brennnesselchips, gegrillte Wurst und Brot sollten nun als Stärkung für den Rückweg dienen. Dieser gestaltete sich aber für uns als sehr mühsam – nicht zu Letzt dem stetigen Regen geschuldet. Zum Schluss konnten wir uns aber alle am Feuer in der Jurte wärmen und die Füße baumeln lassen. Spiele zwischendurch und ein reichhaltiges Abendessen mit Giersch-Eierkuchen und Stockbrot sorgten für die Einstimmung auf einen Fußball-Abend. Kleine und große Fans nutzten die Gelegenheit um gemeinsam das deutsche-deutsche Champions-League-Finale zu sehen und zu kommentieren. Ein langer Tag geht zu Ende.

Sonntag. Eine verregnete Nacht und das gleichmäßige Tropfen auf unser Tarp sorgten für Langschläfer – im Schlafsack war es einfach am gemütlichsten. Ein Spiegelei am Morgen sorgte zumindest im Zelt für gute Laune. Anschließend hieß es, so langsam seine Sachen zusammenzupacken und von Regenschutz zu Regenschutz zu springen. Mit einem Kindergottesdienst, dem Abbau der Jurte und einem gemeinsamen Imbiss verabschiedeten sich beide Stämme voneinander.

Ein erlebnisreiches Wochenende geht zu Ende – viele schöne Erinnerungen bleiben.         Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, Mitorganisatoren und hilfsbereiten Eltern!

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